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	<title>Wir woanders &#8211; FAIRsorgen!</title>
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	<description>Wirtschaften fürs Leben!</description>
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		<title>Vortrag Gender Budgeting</title>
		<link>https://fairsorgen.at/vortrag-gender-budgeting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Webinare]]></category>
		<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
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					<description><![CDATA[Was lernen wir aus vier Jahrzehnten Theorie und Praxis für unser Engagement für eine care-zentrierte Zukunft? mit Dr. Elisabeth Klatzer, feministische Ökonomin &amp; Care-Aktivistin und Dr. Ina Praetorius, Wirtschaft ist Care Gender Budgeting bedeutet geschlechtergerechte Gestaltung öffentlicher Haushalte. Es geht im Kern darum, Einnahmen und Ausgaben so zu strukturieren, dass Gleichstellungsziele vorangebracht werden. Feministische Ökonominnen  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was lernen wir aus vier Jahrzehnten Theorie und Praxis für unser Engagement für eine care-zentrierte Zukunft?</p>
<p>mit Dr. Elisabeth Klatzer, feministische Ökonomin &amp; Care-Aktivistin<br />
und Dr. Ina Praetorius, Wirtschaft ist Care</p>
<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" dir="auto" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color" dir="auto">Gender Budgeting bedeutet geschlechtergerechte Gestaltung öffentlicher Haushalte. Es geht im Kern darum, Einnahmen und Ausgaben so zu strukturieren, dass Gleichstellungsziele vorangebracht werden. Feministische Ökonominnen und Aktivistinnen haben diesen Ansatz in den 1980er Jahren entwickelt, ihn zunehmend bei UNO-Frauenkonferenzen verankert und in verschiedenen Ländern implementiert. In Österreich etwa ist das Prinzip seit 2009 in der Verfassung verankert. Im Webinar informierte Elisabeth Klatzer zunächst über die Theorie, über bisherige Praxen und Entwicklungen des Gender Budgeting. Auf der Basis dieses Impulses eröffneten wir ein Gespräch darüber, wie sich aktive Budgetpolitik zum Denk- und Handlungsansatz „Wirtschaft ist Care“ ins Verhältnis setzen lässt.</span></span></p>
<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" dir="auto" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color" dir="auto">Dieses Webinar von Wirtschaft ist Care (29. Jänner 2026) gibt es aufgrund technischer Probleme leider nur als Audioformat. Ab Minute 7 wird die Power Point Präsentation in das Video eingebunden. </span></span></p>
<a href="https://fairsorgen.at/vortrag-gender-budgeting/"><img decoding="async" src="https://fairsorgen.at/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FzKlL11fP-2Y%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Buch: Wir alle machen Wirtschaft!</title>
		<link>https://fairsorgen.at/neues-buch-wir-alle-machen-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 07:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
		<category><![CDATA[Gäst*innenbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Finanzbildung Herausgegeben von: Armutskonferenz, Attac, GESÖB, FAIRsorgen! Warum werden Essen und Wohnen teurer? Wie ist das mit den Energiepreisen? Warum gibt es zu wenig Geld für Bildung oder Pflege? Teuerung, Energiekrise, Arbeitslosigkeit, Budgets … Kinder und Jugendliche haben viele Fragen – gerade jetzt. Um Antworten geben zu können, brauchen  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p class="clSubtitleP">Für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Finanzbildung</p>
<p>Herausgegeben von: Armutskonferenz, Attac, GESÖB, FAIRsorgen!</p>
<p>Warum werden Essen und Wohnen teurer? Wie ist das mit den Energiepreisen? Warum gibt es zu wenig Geld für Bildung oder Pflege? Teuerung, Energiekrise, Arbeitslosigkeit, Budgets … Kinder und Jugendliche haben viele Fragen – gerade jetzt. Um Antworten geben zu können, brauchen wir eine zukunftsfähige und plurale Wirtschaftsbildung. Zusammenhänge sehen und verstehen, Kontext herstellen, verantwortlich handeln lernen: Das macht eine gute Wirtschafts- und Finanzbildung aus. Gegenwärtig aber treiben finanzstarke Lobbys ihre eigenen Interessen über Projekte an Schulen oder Stiftungen voran. Sie wollen u. a. ein eigenes Schulfach Wirtschaftsbildung etablieren, bei dem ein verengtes Bild von Wirtschaft und ein einseitiger Wissensansatz vermittelt werden soll, der soziale und ökonomische Risiken individualisiert – auf dem Rücken einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen.</p>
<p>Wir alle machen Wirtschaft bietet eine kritische Aufarbeitung der aktuellen Debatte zu Wirtschafts- und Finanzbildung. Der Sammelband stellt aber auch zukunftsfähige Ansätze vor und liefert wichtige Infos und Analysen in einem umkämpften Feld. Weiters finden sich darin hilfreiche Beispiele aus der Bildungspraxis in Österreich, Deutschland und der Schweiz.</p>
<p><a href="https://www.mandelbaum.at/buecher/armutskonferenz-attac-gesoeb-fair-sorgen/wir-alle-machen-wirtschaft/" target="_blank" rel="noopener nofollow">erschienen im Mandelbaum Verlag</a></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauenrechte auf dem Prüfstand: CEDAW-Schattenbericht 2024</title>
		<link>https://fairsorgen.at/frauenrechte-auf-dem-pruefstand-cedaw-schattenbericht-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 09:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreich steht am frauenpolitischen Prüfstand. Die UNO überprüft erneut die Umsetzung der UN-Konvention „zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ – denn Österreich hat sich zur Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention verpflichtet. Die Zivilgesellschaft ist für diesen Prozess gut aufgestellt. Gemeinsam bringen wir am 04.12.2024 einen Schattenbericht zur Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention in Österreich beim zuständigen UNO-Komitee  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich steht am frauenpolitischen Prüfstand. Die UNO überprüft erneut die Umsetzung der UN-Konvention „zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ – denn Österreich hat sich zur Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention verpflichtet. Die Zivilgesellschaft ist für diesen Prozess gut aufgestellt. Gemeinsam bringen wir am 04.12.2024 einen Schattenbericht zur Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention in Österreich beim zuständigen UNO-Komitee ein.</p>
<p>FAIRsorgen! war im NGO-Netzwerk für den Schattenbericht dabei.</p>
<p><a href="https://www.klagsverband.at/klav2024/wp-content/uploads/2024/12/CEDAW_Schattenbericht_2024_DT.pdf" target="_blank" rel="noopener nofollow">Hier den gesamten Bericht lesen!</a></p>
<p><a href="https://www.klagsverband.at/politik/rechtehatsie" target="_blank" rel="noopener nofollow">Infos und Verbreitungsmöglichkeiten zum Schattenbericht:</a></p>
<p><a href="https://www.klagsverband.at/politik/rechtehatsie" target="_blank" rel="noopener nofollow"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3912 size-medium" src="https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz-300x300.png" alt="Rechte hat sie - Frauenrechtskonvention" width="300" height="300" srcset="https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz-66x66.png 66w, https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz-150x150.png 150w, https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz-200x200.png 200w, https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz-300x300.png 300w, https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz-400x400.png 400w, https://fairsorgen.at/wp-content/uploads/2024/12/Schattenbericht-Button_schwarz.png 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FAIRsorgen! ist unter den Pionierinnen der Feministischen Ökonomie in Österreich</title>
		<link>https://fairsorgen.at/fair-sorgen-ist-unter-den-pionierinnen-der-feministischen-oekonomie-in-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 06:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Arbeiterkammer Wien hat eine Sammlung von Texten aus der Feministischen Ökonomie in Österreich herausgegeben. Wir freuen uns sehr, dass unser feministisches Konjunkturpaket in dem Sammelband aufgenommen wurde und dementsprechend gewürdigt wird. Seit vielen Jahrzehnten kämpfen Frauen für ihre wirtschaftliche Gleichstellung und Unabhängigkeit. Themen wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die Vereinbarkeit von Familie und  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeiterkammer Wien hat eine <a href="https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/image/AC17317402/" target="_blank" rel="noopener nofollow">Sammlung von Texten aus der Feministischen Ökonomie in Österreich</a> herausgegeben. Wir freuen uns sehr, dass unser feministisches Konjunkturpaket in dem Sammelband aufgenommen wurde und dementsprechend gewürdigt wird.</p>
<blockquote><p>Seit vielen Jahrzehnten kämpfen Frauen für ihre wirtschaftliche Gleichstellung und Unabhängigkeit. Themen wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit stehen dabei im Fokus. Trotz der von Arbeiter:innen- und Frauenbewegung erkämpften Fortschritte geht die Umsetzung vieler Forderungen nur schleppend voran. Diese Textsammlung verfolgt die Geschichte der feministischen Ökonomie in Österreich und zeigt auf, dass viele der heutigen Debatten bereits in früheren Generationen geführt wurden. Wir präsentieren 22 Texte von unterschiedlichen Autorinnen und Autorinnenkollektiven aus den Jahren 1892 bis 2021, die repräsentativ für diese Debatten stehen. Dabei wird ein Bogen von den ersten Gewerkschafterinnen bis hin zu aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen gespannt.</p>
<p>Ein zentrales Ziel der Textsammlung ist es, Pionierinnen der feministischen Ökonomie in Österreich eine Bühne zu bieten. Die Sammlung gibt einen Einblick in verschiedene Epochen, Themen und Kämpfe, von den Anfängen der Frauenbewegung im späten 19. Jahrhundert über die institutionelle Etablierung der feministischen Ökonomie in den 1990er Jahren bis hin zu aktuellen Analysen und Forderungen.</p>
<p>AK Wien &#8211; 2024</p></blockquote>
<p><a href="https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/image/AC17317402/" target="_blank" rel="noopener nofollow">Download hier.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Resolution der FrauenSommerakademie der KAB zur Pflegesituation</title>
		<link>https://fairsorgen.at/resolution-der-frauensommerakademie-der-kab-zur-pflegesituation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gäst*innenbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
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					<description><![CDATA[Resolution der FrauenSommerakademie von KABD/KVW/KABÖ 2024 PRÄAMBEL Mit Veranstaltungen wie der FrauenSommerakademie unterstützt die KAB die Bildung und Vernetzung von Frauen, um ihre Rolle und ihren Einfluss in der Gesellschaft zu stärken. Die Katholische Arbeitnehmer:innen Bewegung (KAB) veranstaltete vom 23. bis 28. Juni 2024 die diesjährige FrauenSommerakademie der KAB Deutschlands, des KVW Südtirol und der  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="modTitle">Resolution der FrauenSommerakademie von KABD/KVW/KABÖ 2024</h2>
<div class="modTeaser">
<div class="swslang">
<p><strong>PRÄAMBEL</strong></p>
<p><em><strong>Mit Veranstaltungen wie der FrauenSommerakademie unterstützt die KAB die Bildung und Vernetzung von Frauen, um ihre Rolle und ihren Einfluss in der Gesellschaft zu stärken.</strong></em></p>
<p>Die Katholische Arbeitnehmer:innen Bewegung (KAB) veranstaltete vom 23. bis 28. Juni 2024 die diesjährige FrauenSommerakademie der KAB Deutschlands, des KVW Südtirol und der KAB Österreich unter dem Thema &#8222;Fair-sorgen und fair-sorgt-werden&#8220; in St. Pölten, Österreich. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Diskussion über: Wer pflegt, wer zahlt rein, wer zahlt drauf und wer profitiert?</p>
<p>Die Woche bot eine Plattform für die 40 Teilnehmerinnen aus den drei Ländern, sich über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Sorgearbeit auszutauschen und gemeinsam Wege zu einer faireren Verteilung dieser essenziellen Tätigkeiten zu finden, gerade angesichts einer herausfordernden Zukunft hinsichtlich demografischer Entwicklung und steigender Pflegebedürftigkeit. Die Frauen-Sommerakademie schuf damit nicht nur Raum für akademische und theoretische Auseinandersetzung, sondern auch für praktische Lösungsansätze und Netzwerkarbeit vor Ort.</p>
</div>
</div>
<div class="modBody">
<div class="swslang">
<h3>Forderungen der Akademie:</h3>
<p><strong>1. Pflege und Betreuung ist Staatsaufgabe:</strong><br />
Die Pflege und Betreuung von kranken, älteren, jungen und beeinträchtigten<br />
Menschen ist eine der fundamentalsten Aufgaben unserer Gesellschaft und betrifft ausnahmslos alle. Deswegen muss es zentrale Aufgabe des Staates sein, Pflege und Betreuung als Staatsaufgabe anzuerkennen und sicherzustellen!</p>
<p><strong>a. Öffentliche Finanzierung ohne Gewinnabsicht:</strong></p>
<p>Pflege und Betreuung müssen ausreichend aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, um Qualität und Würde zu gewährleisten. Dazu gehört auch eine gerechte Entlohnung der Pflegekräfte. In die öffentliche Finanzierung sind alle Einkommens- und Vermögensarten einzubeziehen, um private Gewinnorientierung auszuschließen. Eine Gewinnorientierung in der Pflege und Betreuung ist nicht hinzunehmen.</p>
<p><strong>b. Berufliche Anerkennung:</strong></p>
<p>Die Pflegeberufe müssen in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung gestärkt und durch entsprechende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gefördert werden. Dazu gehört auch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.</p>
<p><strong>c. Unterstützung für pflegende Angehörige:</strong></p>
<p>Menschen, die Pflege und Betreuung leisten, brauchen mehr Unterstützung in Form von finanziellen Hilfen, rechtlicher Absicherung und professionellen Entlastungsangeboten.</p>
<p><strong>2. Rechte der Berufstätigen in Pflege und Betreuung</strong><br />
Menschen in Pflegeberufen leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Stabilität und zum Wohlergehen unserer Gesellschaft. Angesichts der physischen und emotionalen Belastungen, denen diese Berufsgruppen ausgesetzt sind, fordern wir:</p>
<p><strong>a. Erkennung der Belastung:</strong></p>
<p>Diese Berufe sind oft mit hohen physischen und psychischen Belastungen verbunden. Diesen Belastungen muss Rechnung getragen werden.</p>
<p><strong>b. Stundenreduzierung bei vollem Lohnausgleich:</strong></p>
<p>Wir fordern eine Arbeitszeitverkürzung für alle Beschäftigten in diesem Bereich – bei vollem Lohnausgleich.</p>
<p><strong>c. Früherer Renten/Pensionseintritt:</strong></p>
<p>Wir fordern, dass Beschäftigte in diesen Berufen das Recht haben, ohne finanzielle Einbußen früher in Rente/Pension zu gehen.</p>
<p><strong>3. Geschlechtergerechtigkeit</strong><br />
Alle Geschlechter sollen die Möglichkeit haben, sich gleichberechtigt in Pflege und<br />
Betreuung einzubringen.</p>
<h3>SCHLUSSWORT:</h3>
<p><em>Die FrauenSommerakademie der KAB appelliert an die Entscheidungsträger:innen, konkrete Maßnahmen zur Umsetzung dieser Forderungen zu ergreifen. Die Pflege und Betreuungsberufe müssen gewürdigt, wertgeschätzt und unterstützt werden. Nur so können wir eine gerechte und solidarische Gesellschaft gestalten, in der jede und jeder die Möglichkeit hat, in Würde zu leben und zu altern.</em></p>
<p><a href="https://www.kaboe.at/kab-frauensommerakademie-2024-fair-sorgen-und-fair-sorgt-werden" target="_blank" rel="noopener nofollow">Zur Presseaussendung zur FrauenSommerakademie 2024</a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Radio Helsinki: Pflege und Bildung &#8211; Wie hat das miteinander zu tun?</title>
		<link>https://fairsorgen.at/radio-helsinki-pflege-und-bildung-wie-hat-das-miteinander-zu-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 07:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
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					<description><![CDATA[Pflegestützpunkt 4.0: Sendetermin 16.02.2024 11:00 bis 11:55 Feature/Magazin Rosi ist Junglehrerin. Schon während ihrer Ausbildung hat sie gemerkt: irgendwas stimmt hier nicht. Jetzt arbeitet sie in einer Mittelschule und ärgert sich jeden Tag über die vielen Missstände. Sie und so viele Lehrer:innen sind sich einig: „alles muss sich ändern!“ Rosi ist bei Schule brennt aktiv.  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pflegestützpunkt 4.0: Sendetermin 16.02.2024 11:00 bis 11:55</strong></p>
<div id="broadcastformat">Feature/Magazin</div>
<div class="timeslot-note">
<p><strong>Rosi</strong> ist Junglehrerin. Schon während ihrer Ausbildung hat sie gemerkt: irgendwas stimmt hier nicht. Jetzt arbeitet sie in einer Mittelschule und ärgert sich jeden Tag über die vielen Missstände. Sie und so viele Lehrer:innen sind sich einig: „alles muss sich ändern!“ Rosi ist bei <em>Schule brennt</em> aktiv.</p>
<p><strong>Monika</strong> arbeitet als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie und ihre Kolleg:innen spüren bei ihrer Arbeit täglich die Ergebnisse der Versäumnisse der letzten Jahrzehnte, in der Pflege aber auch im Gesundheitswesen insgesamt. Monika engagiert sich bei der <strong><em>Jungen Pflege</em></strong><strong>des </strong>ÖGKV (Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband)</p>
<p><strong>Angie</strong> ist Mutter von zwei Kindern im Volksschulalter. Sie sieht die Überforderung der Elementarpädagog:innen und spürt die Last der unbezahlten Care(-Sorge)arbeit. Und sie ist der Meinung: „Nicht mit uns!“. Angie ist Mitbegründerin von <strong><em>Bessere Schule jetzt!</em></strong><strong> und </strong><strong><em>FairSorgen.</em></strong></p>
<p>Im Studiogespräch mit:</p>
<p><strong>Angie Weikmann</strong><strong>, aktiv bei </strong><strong><em>Bessere Schule jetzt!</em></strong><strong> und </strong><strong><em>FairSorgen!<br />
</em>Monika Völk</strong><strong>, DGKP, </strong><strong>BAG </strong><strong><em>Junge Pflege</em></strong><strong> des ÖGKV<br />
Rosi</strong><strong>, Junglehrerin, aktiv bei </strong><strong><em>Schule brennt</em></strong></p>
<p>Moderation: <strong>Maxi Ziegler</strong><strong>, </strong>KAUZ (Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft)</p>
<p>Tontechnik &amp; Schnitt: Karin Schuster</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online Lesung zum International Day of Care and Support</title>
		<link>https://fairsorgen.at/online-lesung-zum-international-day-of-care-and-support/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 12:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
		<category><![CDATA[Webinare]]></category>
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					<description><![CDATA[Der größte Wirtschaftssektor weiter unter Druck. Die lebensnotwendige Care-Arbeit braucht mehr Aufmerksamkeit. Solange etablierte Wirtschaftstheorien dysfunktionale und lückenhafte Wirtschaftspraktiken hervorbringen, werden wir all die dadurch verursachten Krisen nicht lösen. Der Klimawandel, Armut, Kriege, die Ausbeutung von Menschen und unserem Planeten, weltweiter Pflegenotstand, Fachkräftemangel im (elementaren) Bildungsbereich, die vielen Gender Gaps zeigen auf, was vorherrschende  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Der größte Wirtschaftssektor weiter unter Druck. Die lebensnotwendige Care-Arbeit braucht mehr Aufmerksamkeit. Solange etablierte Wirtschaftstheorien dysfunktionale und lückenhafte Wirtschaftspraktiken hervorbringen, werden wir all die dadurch verursachten Krisen nicht lösen.</p>
<p>Der Klimawandel, Armut, Kriege, die Ausbeutung von Menschen und unserem Planeten, weltweiter Pflegenotstand, Fachkräftemangel im (elementaren) Bildungsbereich, die vielen Gender Gaps zeigen auf, was vorherrschende Standardökonomien ausblenden. Der größte und essenzielle Wirtschaftssektor einer Nation steht nach wie vor nicht im Zentrum allen wirtschaftlichen Handelns. Die vielen unterbezahlten und unbezahlten Leistungen – größtenteils von Frauen beigetragen – werden vor ignoriert. Sie werden bewusst unsichtbar gehalten, damit Dysfunktionales bestehen kann. Fürsorge-, Bildungs- und Pflegearbeit werden mit einer Selbstverständlichkeit erwartet und nicht als Kernelement von Wirtschaft gewertet. Doch die als mühsame Randthemen stigmatisierten Felder sind die Kernelemente für eine gesunde Wirtschaft, eine gesunde Gesellschaft auf einem gesunden Planeten.</p>
<p>Aufgrund der zunehmen prekären Lage in der Pflege- und Betreuung hat die UNO den 29. Oktober 2023 zum International Day of Care and Support ins Leben gerufen.</p>
<ul>
<li>Weltweit sind 249 Millionen Frauen und 132 Millionen Männer in der Pflege tätig.</li>
<li>Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Pflegebedürftigen voraussichtlich auf 2,3 Milliarden ansteigen.</li>
<li>Frauen leisten 76,2 Prozent der gesamten unbezahlten Betreuungs- und Pflegearbeit und damit 3,2 Mal mehr Zeit als Männer. Quelle: ILO</li>
</ul>
<p>Wir &#8211; FAIRsorgen!, Wirtschaft ist Care und CaringEconomy.Jetzt haben eine D-A-CH-Online-Lesung veranstaltet, um über die Notwendigkeit einer Care-Zentrierung der Weltwirtschaft und Weltgesellschaft nachzudenken. <a href="http://www.caringeconomy.jetzt/uno-international-care-and-support-day" target="_blank" rel="noopener nofollow">www.caringeconomy.jetzt/uno-international-care-and-support-day</a></p>
<p><a href="https://fairsorgen.at/online-lesung-zum-international-day-of-care-and-support/"><img decoding="async" src="https://fairsorgen.at/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FLFI32XC8Cdc%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a></p>
<p>Gelesen wurde aus dem Buch: „UM-CARE. Wie Sorgearbeit die Wirtschaft revolutioniert.“ 61 Kolumnen von den beiden Autorinnen Ina Praetorius und Uta Meier-Gräwe. Drei profilierte Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben selbstgewählte Kolumnen aus dem Buch vorgelesen:</p>
<ul>
<li>Für Deutschland: Barbara Vorsamer, Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung</li>
<li>Für Österreich: Elisabeth Klatzer, Politische Ökonomin, FAIRsorgen!</li>
<li>Für die Schweiz: Gabriela Allemann, Präsidentin EFS (Evangelische Frauen Schweiz)</li>
</ul>
<p>Gestaltung &amp; Moderation: Elisabeth Sechser, Initiatorin CaringEconomy.</p>
<p>Jetzt Informationen zu weiteren Veranstaltungen: <a href="http://caringeconomy.jetzt/newsletter" target="_blank" rel="noopener nofollow">caringeconomy.jetzt/newsletter </a></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen. Leben. Heute: Sorgearbeit gerecht gestalten. Fairsorgend Wirtschaften</title>
		<link>https://fairsorgen.at/frauen-leben-heute-sorgearbeit-gerecht-gestalten-fairsorgend-wirtschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 13:04:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein kleiner Unterschied - Gender Gaps und ihre Folgen Einkommenslücke, Rentenlücke, Sorgearbeitslücke, Gesundheits- oder Datenbezogene Ungleichheit – geschlechtsspezifische Unterschiede sind aus unser Realität nicht wegzureden und beeinflussen die Situation und das Leben vieler Frauen*. Im Rahmen der Vortragsreihe werfen drei Expertinnen, am Beispiel des „Gender Health Gaps“, des „Gender Pay Gaps“ und des „Gender Care  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="//www.dorftv.at/embed/42417" width="560" height="340" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Kein kleiner Unterschied &#8211; Gender Gaps und ihre Folgen</p>
<p>Einkommenslücke, Rentenlücke, Sorgearbeitslücke, Gesundheits- oder Datenbezogene Ungleichheit – geschlechtsspezifische Unterschiede sind aus unser Realität nicht wegzureden und beeinflussen die Situation und das Leben vieler Frauen*. Im Rahmen der Vortragsreihe werfen drei Expertinnen, am Beispiel des „Gender Health Gaps“, des „Gender Pay Gaps“ und des „Gender Care Gaps“, einen Blick auf die ursächlichen Bedingungen geschlechtsspezifischer Unterschiede und diskutieren, was diese Mechanismen stärkt und sie am Leben hält!</p>
<p><strong>Elisabeth Klatzer </strong>ist Ökonomin, Forscherin, Aktivistin und Beraterin mit langjähriger Erfahrung im Bereich Budget- und Wirtschaftspolitik, feministische Ökonomie sowie Gender Budgeting. Zivilgesellschaftlich engagiert bei FAIRsorgen! und ATTAC</p>
<p>Moderation:<br />
Birgit Mock, Stabstelle für Frauen- und Gleichstellungspolitik, AK OÖ</p>
<p>Aufgezeichnet am 20. Juni 2023 im Wissensturm VHS Linz</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IG24 kritisiert Pflegereform</title>
		<link>https://fairsorgen.at/ig24-kritisiert-pflegereform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 05:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gäst*innenbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
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					<description><![CDATA[Offener Brief der IG24 - Interessengemeinschaft der 24-Stunden-Betreuer:innen betreffend die vorgeschlagenen Maßnahmen in der Pflegereform II am 24. Mai 2023, hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) den zweiten Teil der Pflegereform angekündigt. Dieser Teil verspricht „zahlreiche Verbesserungen für Pflegende und Pflegebedürftige“. Es finden sich darin jedoch nur vollkommen unzureichende Verbesserungen der  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://ig24.at/30889-2/" target="_blank" rel="noopener nofollow">Offener Brief der IG24 &#8211; Interessengemeinschaft der 24-Stunden-Betreuer:innen betreffend die vorgeschlagenen Maßnahmen in der Pflegereform II</a></h2>
<p>am 24. Mai 2023, hat das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) den zweiten Teil der Pflegereform angekündigt. Dieser Teil verspricht „zahlreiche Verbesserungen für Pflegende und Pflegebedürftige“. Es finden sich darin jedoch nur vollkommen unzureichende<br />
Verbesserungen der derzeitigen katastrophalen Arbeitsbedingungen für 24-Stunden-Betreuer:innen.</p>
<p>Das im Vorjahr präsentierte Maßnahmenpaket von BMSKGPK weckte die Hoffnung auf ein geregeltes und sozial abgesichertes Arbeitsmodell, denn ein Ziel war die “Attraktivierung der unselbständigen Beschäftigung in der 24-Stunden-Betreuung” (Maßnahme 20: „Durch eine Verbesserung der arbeitsrechtlichen Bedingungen soll eine Attraktivierung der unselbstständigen Beschäftigung der 24h-Betreuung geschafft werden. [..] Ein konkretes Modell wird gemeinsam mit<br />
Sozialpartner:innen und Stakeholder:innen erarbeitet und soll im Herbst 2022 umgesetzt werden.“)</p>
<p>Laut den aktuellen Maßnahmen in der Pflegereform II dürfen 24-Stunden-Betreuer:innen nun aber ausschließlich als Selbstständige bis zu drei Personen im selben Haushalt betreuen! Bereits jetzt geht die 24-Stunden-Betreuung bzw. Pflege von ein oder zwei Personen mit exzessiven Arbeitszeiten und enormer Arbeitsüberlastung einher. So zeigt beispielsweise eine Studie im Auftrag von der Gewerkschaft Vida die berufliche Belastung in dieser Branche auf: 77,8% der<br />
befragten Betreuer:innen fühlen sich durch die Krankheit ihrer Klient:innen belastet, 71,9% leiden unter chronischem Schlafmangel. Dieselbe Studie zeigt, dass 56,5% der befragten Betreuungskräfte ein unselbständiges Beschäftigungsverhältnis bevorzugen würden. Eine Ausweitung der Betreuung auf drei Personen, würde die Belastung nur weiter erhöhen. Gleichzeitig bleiben 24-Stundenbetreuer:innen durch das System der (Schein-)Selbstständigkeit weiterhin vom Schutz durch das reguläre Arbeitsrecht ausgeschlossen.</p>
<p>Schon jetzt stehen wir durch die deutlich stärkere Position von Vermittlungsagenturen und Betreuungsfamilien unter Druck, weil wir unsere Arbeitsbedingungen und Honorare de facto nicht frei aushandeln können. Doch statt geregelte Anstellungsverhältnisse mit arbeitsrechtlichem Schutz zu ermöglichen, droht nun durch die neuen Maßnahmen eine weitere Verschlechterung unserer Arbeitssituation!</p>
<h3>Einige geplante Maßnahmen aus der Pflegereform II sind begrüßenswert, aber wir weisen darauf hin, dass:</h3>
<ul>
<li>die Erhöhung der Förderung für 24-Stunden-Betreuung für die Angehörigen keine Garantie für eine bessere Honorierung der 24-Stunden-Betreuer:innen<br />
ist.</li>
<li>der Ausbau von Beratungsstellen keine öffentliche Kontrolle der Arbeitsbedingungen oder Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen ersetzt.</li>
<li>mehr Hausbesuche nicht die Umsetzung der gesetzlich verpflichtenden, aber praktisch kaum umgesetzten Delegationen von Pflegetätigkeiten durch<br />
medizinisches Personal ersetzen.</li>
</ul>
<h3>Die IG24 und ihre Partner:innen fordern:</h3>
<p>1. Die Implementierung alternativer Betreuungsformen im Rahmen gesetzlich geregelter Anstellungsverhältnisse durch die öffentliche Hand.</p>
<p>2. Die Erhöhung der Förderung für 24h-Betreuung für die Anstellung der Betreuungskräfte, um eine Anstellung durch Familien attraktiver zu machen.</p>
<p>3. Die angekündigte Betreuung von drei pflegebedürftigen Personen in einem Haushalt durch eine Betreuungskraft muss nur im Rahmen eines Anstellungsmodells, flankiert durch Entlastungsangebote (Pausenregelung etc.) organisiert werden. Zur Vermeidung von Überlastungssituationen darf die<br />
Pflegestufe der betreuten Personen nicht Stufe vier übersteigen.</p>
<p>4. Die Implementierung eines Kontrollsystems zur Überwachung der Tätigkeit von Vermittlungsagenturen in Bezug auf das Verhältnis zu den 24-Stunden-Betreuer:innen sowie zu Überwachung der Arbeitsbedingungen (Arbeitsinhalte, Unterbringung, Verpflegung usw.).</p>
<p>5. Den Zugang zu Einrichtungen wie der Gleichbehandlungsanwaltschaft und Frauenschutzeinrichtungen auch für selbstständige 24-Stunden-Betreuer:innen im Fall von (sexueller) Gewalt.</p>
<p>6. Entlastungsangebote für 24-Stunden-Betreuer:innen vergleichbar mit denen für pflegende Angehörige.</p>
<p>7. Ein an diese Branche adaptiertes Pensionsmodell, vergleichbar mit dem der pflegenden Angehörigen, zur Vermeidung von Altersarmut der 24-Stunden-<br />
Betreuer:innen.</p>
<p>8. Die Einführung einer öffentlich subventionierten Basisausbildung für 24-Stunden-Betreuer:innen.</p>
<p>9. Die Abschaffung der durch die Pflegereform II eingeführten Möglichkeit für Vermittlungsagenturen, weitere Gebühren für die Abwicklung von Rechnungen<br />
von Angehörigen und 24-Stunden-Betreuungskräften verlangen zu dürfen. Beide Gruppen zahlen schon jetzt hohe Provisionen.</p>
<p>Im Namen von 24-Stunden-Betreuer:innen und Unterstützer:innen des offenen Briefes ersuchen wir Sie, die strukturellen Probleme in der 24-Stunden-Betreuung zur Kenntnis zu nehmen und mit uns, den betroffenen 24-Stunden-Betreuungskräften, in Dialog zu treten und die Probleme im Rahmen der Pflegereform II durch die oben vorgeschlagenen Maßnahmen anzugehen.</p>
<h2>Gute Pflege und Betreuung braucht gute Arbeitsbedingungen!</h2>
<h2>Unterzeichner:innen:</h2>
<p>IG24 – Interessengemeinschaft der 24-Stunden-Betreuer:innen<br />
Volkshilfe Flüchtlings- und Migrantinnenbetreuung GmbH<br />
Sorgenetz. Verein zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur<br />
Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger und Zugehöriger<br />
ZVPÖ – Zentralverband der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs<br />
Ingrid Sitter, BetreuerinnenCafes Leonstein<br />
Treffpunkt mensch &amp; arbeit Vöcklabruck, 24 Stunden Personenbetreuer*innen Café<br />
Betriebsseelsorge der Erzdiözese Salzburg<br />
Silvia Wojczewski, Abteilung Primary Care Medicine der Medizinische Universität Wien<br />
Zentrum für interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung, Universität Graz<br />
Entschleunigung und Orientierung – Institut für Alterskompetenzen<br />
neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen<br />
Antidiskriminierungsstelle Steiermark<br />
AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige Gewerkschafter:innen<br />
Katholische Arbeitnehmer:innen Bewegung Steiermark<br />
UG – Plattform Unabhängige Gewerkschafter:innen<br />
UNDOK – Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender<br />
SEZONIERI – Kampagne für die Rechte der Erntearbeiter:innen in Österreich<br />
RIDERS COLLECTIVE – Eine Initiative von Radbot:innen in der Gig-economy in Österreich<br />
AuPair-Repair &#8211; Selbstorganisierte Gruppe von Aupair-Arbeiter:innen<br />
SOS Mitmensch<br />
LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen*<br />
MIGRANT – Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen<br />
migrare – Zentrum für Migrant:innen OÖ<br />
maiz – Autonomes Zentrum von &amp; für Migrantinnen<br />
inspire – Bildung und Beteiligung<br />
FAIRsorgen – Wirtschaften fürs Leben<br />
Rassismusfreie Transdanubien<br />
LINKS<br />
KPÖ</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchpräsentation Wirtschaft neu ausrichten</title>
		<link>https://fairsorgen.at/buchpraesentation-wirtschaft-neu-ausrichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin-angie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2023 14:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir woanders]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fairsorgen.at/?p=2674</guid>

					<description><![CDATA[Care Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Der Sammelband stellt erstmals die vielseitig aufgestellten Care-Initiativen aus Wissenschaft, Praxis und politischem Aktivismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Raum) vor. Hier das Video der Buchpräsentation am 2. Mai 2023 https://www.youtube.com/watch?v=dfy2WuNZp8M&amp;list=PLX2dpgov6U8aqr3MvJ-0daYNmpWSohrgD]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Care Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz</h2>
<p>Der Sammelband stellt erstmals die vielseitig aufgestellten Care-Initiativen aus Wissenschaft, Praxis und politischem Aktivismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Raum) vor. Hier das Video der Buchpräsentation am 2. Mai 2023</p>
<div class="video-shortcode"><a href="https://fairsorgen.at/buchpraesentation-wirtschaft-neu-ausrichten/"><img decoding="async" src="https://fairsorgen.at/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fdfy2WuNZp8M%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /></div>
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