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Care-Arbeit, also die Sorge- und Pflegearbeit für sich und andere, ist zentral für jede Gesellschaft. Die Dynamik des Kapitalismus führt dazu, dass diese Arbeit der Profitlogik unterworfen wird, worunter am Ende alle. Sowohl die Menschen, die gepflegt werden, wie auch die Menschen, überwiegend Frauen, die diese Pflege unterbezahlt oder gar unbezahlt leisten. Feministische Theoretiker*innen thematisierten in den letzten Jahren nicht nur die Ausbeutung in diesem Bereich, sondern auch wie Care-Arbeit die Gesellschaft „zusammenhält” und stellten die Frage, ob andere Formen der Sorge (care communities) nicht auch ein Modell für eine andere Form der gesellschaftlichen Organisation sein könnten. Dafür ist es aber notwendig, die Kämpfe und Debatten um bezahlte und nicht-bezahlte Care-Arbeit zu verbinden, um gemeinsam eine nachhaltige und bedürfnisorientierte Sorge und Pflege von uns allen sicherzustellen.

Am Podium:

Emma Dowling

Anna Kumnig

sowie

die Grazer Mehr für Care!-Aktivistin und DGKP

Karin Schuster


Eine Diskussion im Rahmen von

„Transformation. Konferenz für praktische Kritik“

Die Konferenz ist eine Zusammenarbeit von Forum Stadtpark und steirischer herbst `21

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.


Veranstaltungsort: Forum Stadtpark Graz

Nähere Info unter der Veranstaltungshomepage hier.

Details

Datum:
10. Oktober 2021
Zeit:
14:00 - 16:00