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Montag, 23. Jänner, 18-20 Uhr (online)

Mit Emma Dowling, Universität Wien, und Manfred Krenn, Diskurs Wissenschaftsnetz

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig öffentliche Infrastrukturen sind. Dennoch machen Privatisierungen auch vor Care Infrastruktur nicht halt. Eine Folge des neoliberalen Umbaus ist eine Privatisierung im dreifachen Sinne. Einerseits müssen Haushalte einen immer größeren Teil ihres Einkommens für den Kauf der zunehmend warenförmigen Dienstleistungen und Versicherungen aufwenden. Andererseits nimmt die unbezahlte Sorgearbeit derjenigen zu, die sich diese Dienste nicht leisten können, und die Familie bleibt weiterhin Auffangbecken externalisierter Care-Kosten. Und drittens zeigt sich eine massive staatliche Unterfinanzierung in Care-Sektoren. An diesem Abend behandeln wir diese Problematik anhand der Pflege mit Blick auf internationale Trends und österreichische Entwicklungen.

Aufbauend auf die Fachinputs möchten wir Strategien besprechen, wie wir diesen Trends als fair sorgen! Vernetzung entgegentreten können.

Anmeldung für den Online Vortrag mit Diskussion:

Bitte meldet euch bis Sonntag, 22. Jänner per Email an: rosemarie.ertl@chello.at, damit ihr rechtzeitig den zoom Link zugeschickt bekommt.

In Wien treffen wir uns im Anschluss an die online Veranstaltung ab 20:10 Uhr persönlich zum Ausklingen und Austauschen mit den Referent*innen im Cafe Club International am Yppenplatz (Payergasse 14).

Eine Veranstaltung von fair sorgen! Wirtschaften fürs Leben in Kooperation mit

Österreichischer Frauenring Plattform 20000 Frauen feminist attac

Die Veranstaltung wird von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gefördert.

Details

Datum:
23. Jänner
Zeit:
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

online
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